Manuelle Prognosen führen oft zum „Excel-Chaos“ und subjektiven Verzerrungen. Oracle Predictive Planning nutzt historische Daten und statistische Modelle, um eine transparente, objektive Baseline zu erstellen. So verlagert sich der Fokus von der Dateneingabe hin zur strategischen Analyse – für eine verlässliche und revisionssichere Planung.
Die Herausforderung: Weg vom „Bauchgefühl“
In vielen Finanzteams ist das Forecasting nach wie vor ein zeitaufwendiger, manueller Prozess. Wenn die Fristen näher rücken und Tabellenkalkulationen zwischen den Abteilungen hin- und hergeschickt werden, beruhen die endgültigen Zahlen oft auf einer bloßen Schätzung. Für Fachkräfte, die Wert auf Integrität und Kontrolle legen, fühlt sich dies wie ein Flug im Nebel an.
Sich auf subjektive Annahmen zu verlassen, birgt Risiken. Ob bei einer Prüfung oder einer strategischen Vorstandssitzung: Die Verteidigung eines Forecasts auf Basis von „Bauchgefühl“ entspricht nicht mehr dem heutigen Standard. Es ist an der Zeit, manuelle Schätzungen durch datengestützte Sicherheit zu ersetzen.
Was genau ist Oracle Predictive Planning?
Im Kern ist Predictive Planning eine leistungsstarke Funktion innerhalb des Oracle EPM-Ökosystems, die historische Daten nutzt, um die zukünftige Performance vorherzusagen. Anstatt sich allein auf manuelle Eingaben zu verlassen, wendet das Tool präzise statistische Algorithmen – wie z. B. Zeitreihenanalysen – auf Ihre vorhandenen Daten an.
Das Ergebnis ist ein objektiver Basis-Forecast, der Muster, Trends und Saisonalitäten erkennt, die für das menschliche Auge oft unsichtbar sind oder in überfüllten Tabellen untergehen.
Transparenz statt „Black Box“
Eine häufige Sorge bei automatisierten Tools ist die Angst vor einer „Black Box“ – einem System, bei dem nicht nachvollziehbar ist, wie die Zahlen berechnet werden. Beim Finext-Ansatz ist Technologie ein Instrument, kein Ersatz für Fachwissen.
Oracle Predictive Planning wurde entwickelt, um die Integrität der Finanzfunktion zu stärken:
- Methodische Fundierung: Jede Prognose basiert auf bewährten statistischen Modellen, was einen konsistenten Ansatz gewährleistet.
- Volle Sichtbarkeit: Sie sehen genau, wie der Forecast erstellt wurde, einschließlich der Konfidenzintervalle für jeden Datenpunkt.
- Professionelle Kontrolle: Der Experte bleibt der „Pilot“. Sie validieren und steuern die datengestützten Vorschläge auf Basis Ihrer Marktkenntnisse und des internen Kontextes.
Ein Weg der kontinuierlichen Verbesserung (Continuous Improvement)
Viele Unternehmen haben bereits Zugriff auf diese Funktionen in ihrer Oracle EPM-Umgebung, lassen sie aber ungenutzt. Die Aktivierung von Predictive Planning ist kein riskantes Großprojekt, sondern ein strategischer Schritt im Sinne von Continuous Improvement. Wir unterstützen Finanzteams dabei, eine höhere Rentabilität (ROI) aus ihren bestehenden Tools zu ziehen, indem wir Prozesse verfehnen, statt sie mühsam zu ersetzen.
Die praktischen Vorteile:
- Vermeidung von Bias: Eliminierung von zu optimistischen oder zu vorsichtigen manuellen Annahmen.
- Effiziente Zyklen: Weniger Zeitaufwand für die Datenerfassung, mehr Zeit für die Analyse von Abweichungen und strategische Auswirkungen.
- Verlässliche Szenarien: Erstellen Sie mit einem Klick faktenbasierte „What-if“-Szenarien.
Den Kurs mit Daten belegen
Hören Sie auf, sich auf Ihr Bauchgefühl zu verlassen, und beginnen Sie, Ihren Kurs auf Basis Ihrer eigenen historischen Daten zu belegen. Das Ergebnis ist nicht nur eine genauere Zahl – es ist die Sicherheit, dass Ihr Forecast auf einem soliden Faktenfundament steht.
